
Zusammenfassung
Das Kompetenz-Zentrum Technische Ortung des TCRH bietet Ausbildung, Training, Forschung, Entwicklung und Testung für technische Ortungs-, Erkundungs- und Sensorsysteme. Dazu gehören unter anderem Drohnen, Roboter, Kameras, Wärmebildtechnik, Geophone, Mikrofone, Radar, Bioradar und digitale Lageunterstützung.
In einer Sicherheitslage, die von Naturereignissen, Großschadenslagen, KRITIS-Risiken, hybriden Bedrohungen und der rasanten Entwicklung unbemannter Systeme geprägt ist, wird technische Ortung zu einer Schlüsselkompetenz. Sie hilft, Menschen zu finden, Gefahren zu erkennen, Lagen zu bewerten, Einsatzkräfte zu schützen und Entscheidungen belastbarer zu machen.
Das TCRH stellt dafür realistische Szenarien, Übungsobjekte, Ausbilder, Fachanwender und Forschungsbezüge bereit. So können Behörden, BOS, Unternehmen, Hochschulen, Hersteller und Anwender technische Systeme nicht nur kennenlernen, sondern unter einsatznahen Bedingungen testen, trainieren und weiterentwickeln.
Schneller erkennen, besser bewerten und einsatzorientiert handeln
Das Kompetenz-Zentrum Technische Ortung des TCRH bündelt die Bereiche Ausbildung, Training, Testung, Forschung und Anwendung technischer Ortungs- und Erkundungssysteme für den Bevölkerungsschutz, die Katastrophenvorsorge, den Zivilschutz sowie die innere und äußere Sicherheit.
Im Mittelpunkt stehen Technologien, die Einsatzkräfte, Behörden, Organisationen und sicherheitsrelevante Partner dabei unterstützen, Personen, Gefahren, Schäden, Lageentwicklungen oder sicherheitsrelevante Objekte schneller zu erkennen, besser zu bewerten und einsatzorientiert zu handeln.
Technische Ortung in einer veränderten Sicherheitslage
Die Anforderungen an die technische Ortung verändern sich. Neben den klassischen Such- und Rettungslagen kommen neue Aufgaben hinzu: die Lageerkundung mit Drohnen, die Detektion aus der Luft, die Erfassung schwer zugänglicher Bereiche, die Unterstützung von Stäben und Einsatzleitungen, der Schutz kritischer Infrastruktur und die Vorbereitung auf hybride Bedrohungen.
Drohnen und unbemannte Systeme bergen dabei Chancen und Risiken. Einerseits können sie Einsatzkräfte bei Suche, Erkundung, Dokumentation und Lagebilderstellung unterstützen. Gleichzeitig können Drohnen von Unbefugten zur Ausspähung, Störung oder Sabotage kritischer Infrastrukturen eingesetzt werden. Deshalb müssen Detektion, Bewertung, Schnittstellen zu Sicherheitsbehörden und rechtssichere Reaktionsabläufe trainiert werden.
Von der Rettungstechnologie zur Sicherheitsfähigkeit
Zum Bereich der technischen Ortung zählen im TCRH unter anderem Drohnen, Roboter, Kamerasysteme, Wärmebildtechnik, Geophone, Mikrofone, Horchgeräte, Radar, Bioradar, Infrarot, optische Systeme, Sonden, Sensorik und digitale Lageunterstützung.
All diese Systeme entfalten ihren Nutzen jedoch erst, wenn sie taktisch sinnvoll eingesetzt, richtig interpretiert und in bestehende Einsatzabläufe integriert werden. Genau hierfür bietet das TCRH realistische Übungsobjekte und -szenarien, Ausbildungskonzepte, erfahrene Ausbilder sowie die Verbindung zu Forschung und Entwicklung.
Neue Technologien bieten Chancen und Risiken
Drohnen und andere unbemannte Systeme sind aus modernen Einsatzlagen nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen eine schnelle Lageerkundung, die Suche aus der Luft, die Auswertung von Wärmebildern, die Dokumentation, den Transport von Sensorik und die Erfassung schwer zugänglicher Bereiche. Gleichzeitig entstehen durch unbefugte Drohnenflüge über Einsatzstellen, kritischen Infrastrukturen, Veranstaltungen, Behördenstandorten oder sicherheitsrelevanten Anlagen neue Risiken.
Drohnen, unbemannte Systeme und Drohnenabwehr
Das TCRH bietet einen realitätsnahen Rahmen, um den sicheren und taktisch sinnvollen Einsatz von Drohnen, Robotern und Sensorträgern zu trainieren. Dazu gehören die Planung, die Flug- und Suchstrategie, die Bild- und Sensorauswertung, die Dokumentation, die Einbindung in Führungsstrukturen sowie die Zusammenarbeit mit biologischer Ortung, technischer Ortung und Einsatzleitung.
Der Schwerpunkt im Bereich der Drohnenabwehr liegt auf Sensibilisierung, Lageerkennung, Detektion, Bewertung, Schnittstellenmanagement und der Übung rechtssicherer Abläufe. Operative Abwehrmaßnahmen bleiben den jeweils zuständigen und befugten Stellen vorbehalten.
Technische Ortung, Drohnen und Sensorik für moderne Einsatzlagen: Leistungsbereiche
- Ausbildung und Training:
Bedienung, taktische Anwendung und Auswertung technischer Ortungsmittel. - Drohnen und unbemannte Systeme:
Einsatzplanung, Suchmuster, Sensorik, Wärmebild, Dokumentation und Lagebildintegration. - Drohnenlage und Drohnenabwehr-Sensibilisierung:
Erkennen, Bewerten, Melden und Einbinden zuständiger Stellen bei unbefugten Drohnenlagen. - Technische Ortung in Search-and-Rescue-Lagen:
Suche nach vermissten oder verschütteten Personen mit Kamera, Mikrofon, Geophon, Radar, Bioradar und Drohnentechnik. - KRITIS- und Objektschutzbezug:
Training von Lageerkundung, Detektion, Überwachungsszenarien und Schnittstellen zwischen Betreiber, BOS und Sicherheitsbehörden. - Forschung, Entwicklung und Produkttests:
Erprobung von Sensorik, Hard- und Software, Lagebildsystemen, Robotik, Drohnen und Detektionstechnologien. - Verbund mit Biologischer Ortung:
Kombination von Hund, Mensch, Sensorik, Drohne, Kamera, Radar und Lageführung.
Weitere Informationen
- Kompetenz-Zentrum Biologische Ortung
- Forschung und Entwicklung
- Technische Ortung
- Unmanned Devices (Drohnen, Roboter)
- Biologische Ortung
- Orten, Retten & Bergen
- TCRH Mosbach: Übungs-Objekte und Szenarien
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